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14. Januar 2009

Presse > Freiburger Nachrichten > 2009

SP Sense sagt ja zur Personenfreizügigkeit

Die SP Sense empfiehlt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, am 8. Februar ein Ja in die Urne zu
legen. «Arbeitsplätze und Löhne können mit einem Ja zur Personenfreizügigkeit viel besser geschützt werden als mit einem Nein», hält der Parteivorstand in einer Mitteilung fest.
Auf dem Papier gehe es bei der Abstimmung um die Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union (EU) und die Ausdehnung auf die neuen Mitgliedsländer Rumänien und Bulgarien, schreibt dieSP. Tatsächlich gehe es um mehr: um alle Abkommen der Schweiz mit der EU. «Das betrifft einen Viertel des
Schweizer Wirtschaftskuchens. Zwei Drittel unserer Warenausfuhren gehen in die Europäische Union», führt die SP aus. Bei einem Nein zur Personenfreizügigkeit seien diese Wirtschaftsbeziehungen gefährdet. Bei einem Nein stünden auch die Lohnkontrollen in der Schweiz auf Messers Schneide, schreibt dieSP. «Die
SP und die Gewerkschaften haben Schutzmassnahmen gegen Lohndumping erkämpft», schreibt die SP. Ein
polnischer Maurer arbeite in der Schweiz zu einem Schweizer Lohn, auch wenn er danachwieder nach Polen reise. 150 Inspektoren kontrollierten diese Schutzmassnahmen.ja


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