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Freitag 17. November 2006, Sense
Abstimmung
SP Sense sagt zweimal Ja
Der Vorstand der SP Sense hat zweimal die Ja-Parole beschlossen. Er unterstützt das Bundesgesetz über die Familienzulagen einstimmig. Rund 250 000 Kinder erhalten bisher keine oder keine volle Zulage. Das sei ungerecht. Neu soll der Grundsatz gelten: «Ein Kind - eine Zulage», mindestens 200 Franken pro Kind, für Jugendliche in Ausbildung 250 Franken.
Auch zum Bundesgesetz über die Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas sagt die SP Sense einstimmig Ja. Die Schweiz solle ihre Beziehungen zur EU nicht belasten. Die fünf Mal 200 Millionen Franken seien der bescheidene Preis für die bilateralen Verträge II. Die Schweiz gehöre zur kulturellen und sozialen Gemeinschaft Europa.
Die SP Sense hat auch mit Genugtuung die Ergebnisse der Grossratswahlen analysiert. Sie konnte die drei bestehenden Sitze halten und konnte im Vergleich zu 2001 die Stimmenzahl steigern und sei jetzt im Sensebezirk die zweitstärkste Kraft.
Zwei Deutschfreiburger und zwei Frauen
Bei den Staatsratswahlen hat Erwin Jutzet das beste Resultat der fünf SP-Kandidierenden erreicht und wird im zweiten Wahlgang mit Anne-Claude Demierre versuchen, die beiden SP-Sitze zu sichern. Der Vorstand war sich einig, dass zwei SP-Vertreter im Staatsrat aufgrund des guten Abschneidens bei den Grossratswahlen gerechtfertigt seien, genau so, dass zwei Personen aus Deutschfreiburg und auch zwei Frauen im Staatsrat Einsitz nehmen. FN/Comm.