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Presse > Freiburger Nachrichten > 2010
Zweimal Ja, einmal Nein
Die SP Sense empfiehlt, den Verfassungsartikel zur Forschung am Menschen anzunehmen. Er schaffe damit die Grundlage für gesamtschweizerisch einheitliche Bestimmungen. Primär werde das Ziel verfolgt, die in ein Forschungsvorhaben einbezogenen Menschen in ihrer Würde und Persönlichkeit zu schützen. Überdies sehe der Verfassungsartikel vor, die Forschungsfreiheit zu wahren, heisst es in einer Medienmitteilung.
Die SP Sense ist auch für ein Ja zum Tierschutzanwalt, damit das Tierschutzgesetz kein Papiertiger wie heute bleibe. Ein solcher Anwalt stelle sicher, dass Misshandlungen geahndet und bestraft und die für den Tierschutz vorgesehenen Gesetze einheitlich angewendet würden.
Die Nein-Parole beschloss die Bezirkspartei für die Vorlage über die Anpassung des Mindestumwandlungssatzes bei der beruflichen Vorsorge. Dies tangiere auch die heutigen Renten, schreibt die Partei. Der gesamte Rentenverlust belaufe sich bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung auf mehrere zehntausend Franken. Gewinnen würden nur die Versicherungsgesellschaften und Aktionäre der Lebensversicherung. im