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20. Januar 2007
Fest für neuen Staatsrat
Über 300 Personen wohnten dem Empfang der Gemeinde Schmitten für ihren neuen Staatsrat Erwin Jutzet bei.
Eröffnet wurde der Anlass von den Schülern aus Schmitten, die für alle Buchstaben im Namen von Erwin Jutzet eine seiner Eigenschaften herausgefunden hatten. Für das T kam ihnen das Wort «tatkräftig» in den Sinn. Durch den Anlass führte Ammann Urs Stampfli mit Umsicht und viel Engagement. Auch ihm war die Freude anzusehen, dass Schmitten nach über 50 Jahren wieder einen Staatsrat hat.
Erwin Jutzet freute sich besonders, dass Nationalrätin Hildegard Fässler mit ihrem Gatten speziell für diesen Anlass aus St. Gallen angereist war. Bei seiner Begrüssung erwähnte Erwin Jutzet nicht zuerst die hohen Politiker, sondern die anwesenden Kids. Er erwähnte, dass der Staat die Chancengleichheit anstreben sollte und er sich besonders dafür einsetzen werde. «Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Links und Rechts», fragte Jutzet und gab die Antwort gleich selbst: «Keiner, denn alle wollen angeblich nur das Beste.» Als SP-Mann habe er besonders die Optik der Schwächeren im Auge.
Und weiter meinte Jutzet, der die letzten zwei Jahre Präsident der Aussenpolitischen Kommission im Nationalrat war: «Wir jammern auf einem hohen Niveau, obwohl es uns eigentlich gut geht.» Er erwähnte das Elend, welches er in Afrika und Südamerika angetroffen hat und meinte weiter: «Wir ärgern uns dafür über herumliegenden Hundekot.» Die soziale Wohlfahrt sei für ihn auch als Staatsrat ein wichtiges Ziel und man müsse dringend aufhören, Schulden auf dem Buckel der jungen Generation zu machen.
Ammann Urs Stampfli überreichte Jutzet ein Bild des gebürtigen Schmittners Beat Fasel. Das Werk heisst «Medusa» und ist die moderne Interpretation des Gemeindewappens.