SP Sense


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30. Juni 2006

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30. Juni 2006

SP SENSE

Oberamt: Tschopp verzichtet

Die SP Sense verzichtet auf die Nominierung eines eigenen Kandidaten für die Oberamtmann-Wahl. Einstimmig hat die Partei in Alterswil beschlossen, Joseph Brügger, den Kandidaten der CSP, zu unterstützen.
«Wir sind in einem Zielkonflikt», betonte Erwin Jutzet, der im Auftrag des Vorstandes der SP Sense die Gruppe präsidierte, die sich mit einer möglichen Kandidatur für die Oberamtmann-Wahl vom 5. November beschäftigte. Martin Tschopp, Präsident der SP Sense, war in den Ausstand getreten, da er schon im Frühjahr sein Interesse für eine Kandidatur angemeldet hatte. «Die SP gehört zu den Wahlgewinnern, und es wäre eigentlich zu befürworten, auch mit einem eigenen Kandidaten in die Oberamtmann-Wahl zu steigen», hielt Nationalrat Jutzet fest.

Die Wahlgruppe befürchtete aber, dass die linken Kräfte zersplittert werden könnten, nachdem die CSP mit Joseph Brügger einen auch für die SP akzeptierbaren Kandidaten nominiert hatte. Die CSP habe sich in der letzten Zeit zunehmend links positioniert, führte Jutzet aus. Die Wahlgruppe hat mit dem CSP-Kandidaten ein Gespräch geführt. «Joseph Brügger machte auf uns einen sehr guten Eindruck, und seine Positionen weichen kaum von jenen der SP ab», betonte er. Die Wahlgruppe empfahl deshalb, auf die Nominierung eines eigenen Kandidaten zu verzichten.
Alt Ständerat Otto Piller meinte, der Vorstand sei wahlstrategisch auf dem richtigen Weg, wenn er auf die Nominierung eines eigenen Oberamtmann-Kandidaten verzichte.
Franz Martin (Schmitten) stellte den Antrag, dass die SP mit Martin Tschopp einen eigenen Kandidaten nominiere. Mit 17 gegen 2 Stimmen folgte die Versammlung dem Antrag des Vorstandes, auf die Nominierung eines eigenen Kandidaten zu verzichten. Einstimmig beschloss die Versammlung darauf, die Kandidatur von Joseph Brügger zu unterstützen.

Ziel ist eine volle Liste

«Unser Ziel ist eine volle Liste für die Grossratswahlen», betonte Parteipräsident Martin Tschopp. Maria Grazia Conti (Schmitten) verzichtet auf eine erneute Kandidatur. Martin Tschopp (Schmitten) und Ursula Krattinger- Jutzet (Düdingen) treten wieder an. Neu kandidieren: Christian Marbach und Anton Haymoz (beide Düdingen), Thomas Perren und Yvonne Jungo (Bösingen), Daniel Brunner, Francisca Januth und Michael Perler (alle Wünnewil- Flamatt), Kevin Auderset (Schmitten) sowie Ludwig Zurbriggen (Rechthalten).ja/ef


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